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Kanada oder Altona?

Wer jeden Tag frei entscheiden kann wo er hin fährt (Sooke, Tofine, Vancouver, …) der kann sich auch aussuchen wo er morgen aufwachen möchte.

50people 1question (Hamburg/Altona) from stribiz on Vimeo.

Und wie ist Deine Antwort?

Jetzt geht’s ab

Über zwei Wochen sind wir jetzt hier. Nachdem wir uns zunächst mit der Umstellung auf die Zeit, Kaffee trinken im Stick in the mud, dem Autokauf und kleinen Spaziergängen am Meer beschäftigt haben, sind wir am letzten Donnerstag verstärkt ins kanadische Leben eingestiegen.

Los ging es am Morgen mit einer täglich stattfindenden Spielgruppe, zu der wir vor allem mit Justus gehen wollten, damit er mit anderen Kindern zusammen sein kann. Das war auch eine sehr schöne Sache, es gab viel zu spielen und vor allem tolle Kinderlieder mit Handbewegungen, durch die er ein paar englische Worte lernen kann (“five little monkeys swinging on a tree, there comes an aligator…”). Insgesamt bleibt so langsam etwas englisch hängen: Pig, Icecream, I’m fine, Hello, Bye Bye und ein paar mehr sind vielleicht noch nicht aktiver Wortschatz aber gehen zumindest leicht von der Zunge.

Das unvermeidliche aber auch spannende ist ebenfalls dort passiert. Wir haben mal wieder deutsche und deutsch sprechende Kanadier getroffen. Ein Deutscher aus Hamburg lebt seit September mit seiner Frau und zwei kleinen Söhnen hier. Er hat einfach eine permanent residency beantragt, was wohl recht reibungslos geklappt hat. Mit ihm habe ich mich also eine Weile unterhalten, wie das hier so ist. Er fängt jetzt gerade erst an nach Jobs zu suchen, aber inzwischen haben sie ein Grundstück mit Haus gekauft und waren schon ein wenig unterwegs. Fühlen sich aber durch ihre beiden kleinen nicht ganz so mobil.

Ein anderer Vater hier wurde von deutschen Eltern aufgezogen und spricht daher deutsch. Deutsche überall, hab schon fast ein schlechtes Gewissen, dass wir hier auch noch rumfuhrwerken. Kenne inzwischen hier folgende Deutsche: einen deutschen Koch und Restaurantbesitzer und einen Chocolatier; außerdem eine Dame, die uns im Schwimmbad angesprochen hat.

Das war also der Vormittag. Nach dem Mittagessen haben wir uns im Stick getroffen, wo ich mit Kaffeebohnensäcken etwas Krafttraining gemacht habe und mich damit schon ganz baristamäßig gefühlt habe. Mit aufgepumpten Muskeln und einer neuen Sonnenbrille für Justus ging’s dann los zum Surfen. Eingepackt in meinen Ganzkörperneoprenschutz trotzte ich bei Sonnenschein den Fluten und nahm jede noch so kleine Welle. Coooooool! Demnächst werden wir also nur noch die Surfspots anfahren und Anke muss die Kinder bespaßen…

Zum Abendessen waren wir mit unseren Freunden hier bei einer anderen Familie eingeladen, die ebenso wie einige in diesem Umfeld irgendwo draußen auf einem riesen Grundstück mit Haus, zwei Kindern und Hund leben und von Selbstverwirklichungen wie z.B. einem Bed & Breakfast träumen. Einerseits schön so in der Natur zu wohnen, aber ich stelle es mir doch etwas isoliert vor auf Dauer. Ständig muss man mit dem Auto unterwegs sein, um Leute zu treffen einzukaufen oder was auch immer zu machen. Auf jeden Fall gab’s dort großartige Rote Beete-Burger. Mhhh! Die haben wir genossen, mussten dann aber mit schreiendem Frederik in den Abend fahren, weil es schon so spät war. Das mit dem Einschlafen im Auto haben wir/er noch nicht so raus.

Tja, wir sind wie ihr schon mitbekommen habt mit Kinder bei Laune halten, Leute treffen, Ausflüge machen, Fahrzeuge und Anhänger organisieren und unsere weiteren Trips hier zu planen ganz schön ausgelastet. Dazwischen und beim Spazieren machen wir uns inspiriert von den Lebensweisen hier Gedanken, wie es bei uns so weiter gehen könnte. In Hamburg ein Café mit bestimmten Vorraussetzungen eröffnen, nach Kanada ziehen, in einer Hilfsorganisation mitarbeiten, noch mal studieren, ungenutzte individuelle Potentiale nutzen…

Nu sind se wech


Es ist Sommer, naja fast. Jedenfalls ist bestimmt bald Sommer. Vor vier Jahren im Sommer navigierte der “Captain” schon einmal ein kleine Reisegruppe durch Finnland Canada.
Etwa zu dieser Zeit schrieb der Captain:

“Jedenfalls werfen sich ja immer wieder die Fragen auf, wo es mal hin gehen soll und wo wir uns niederlassen, erst recht wenn wir im Land der Familien sind, die Sonne scheint und das Studienende droht. Wie soll man’s machen ihr Hamburger? Ihr geht da ja nicht weg, oder? Was ist mit euch Baden-Württembergern, bleibt ihr hier für immer? Gibt’s einen Kompromiss? Egal wie, es wird wohl immer hart. Dann bin ich vielleicht doch für’s Ausland, so kann man sich noch ein wenig vor einer vorläufigen Entscheidung drücken und vielleicht aus der Entfernung das für sich richtige tun.”

Wie wird die Entscheidung wohl ausfallen? Wir dürfen gespannt bleiben.
Was uns auch bleibt sind ein paar Bilder vom Abschied am Hamburger Flughafen, ein Blick auf die lokale Uhrzeit Vancouvers und um sich Wetter und Tageszeit besser vorstellen zu können bietet @kitscam noch seine Vancouver Webcam an.

Ansonsten heißt es Beiträge lesen, Kommentieren, eigene Beiträge schreiben, regelmäßig Photos nach Canada senden und wenigstens virtuell auf dem laufenden bleiben bis … irgendwann gegen Ende des Sommers die vier Tscheulins dann endlich wieder Mittagstische, Spielplatzbummel und andere Events für den großen Freundeskreis anbieten. Wenigstens kurz, bevor der Captain wieder mit seiner Crew in See sticht…

Ab jetzt sparen

Das Geld läuft nur so raus hier. Aber ist ja auch klar, wenn man im Urlaub ist, genießen will und ein paar Sachen unternehmen möchte, die man sonst nicht macht. Morgen zum Beispiel will ich Wellenreiten gehen. Und da der Pazifik so kalt ist, brauchte ich zu meinem Neoprenanzug noch ein Longsleeve mit Kapuze, Surfschuhe und Surfhandschuhe. So war ich dann mal kurz mit Dave in Victoria shoppen und hab’ bei der Gelegenheit noch eine Ukulele gekauft, die unser Reiseinstrument sein soll.
Jetzt bin ich erst mal ausgestattet. Hoffe ich zumindest…

The Kikka-King

Nur damit ihr, und vor allem Torge, wisst, wie ich hier deutsches Kicker-Können vertrete. Heute kam diese Mail von Dave, mit dem ich gestern nach einem Privat-Coffee-Shop-Training noch bei einem anderen deutschen Kickern war:
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Kanada 2010

vancouverWir wollen nach Kanada. Nein, wir fahren nach Kanada. Und zwar von März bis August 2010. Wir, das sind Alex und Anke mit Justus (dann 2 Jahre alt) und Frederik (dann 8 Monate alt). Da wir Kanada (bis auf Vancouver und Vancouver Island) kaum kennen und so eine Tour noch nie mit Kindern gemacht haben, hier ein kurzer Abriss unserer bisherigen Ideen. Wir freuen uns über Ratschläge und Tipps egal ob zu Reisen mit Kindern, der Route oder anderen Themen!

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Eine Nacht mit zwei Kindern

20.15 Uhr Ehemann verlässt das Haus. Kind 1 schläft. Kind 2 nicht.
20.30 Uhr Kind 2 wird gestillt und soll einschlafen.
20.40 Uhr Kind 2 schläft nicht und wird geschuckelt.
21.15 Uhr Kind 2 schläft ein.
21.30 Uhr Ich gehe mit Kind 2 schlafen.
22.30 Uhr Kind 2 wird gestillt, weil ich denke dass schon 23.30 Uhr ist.
22.45 Uhr Kind 1, Kind 2 und ich schlafen.
1.30 Uhr Kind 1 wacht auf und möchte rüber in unser Bett.
2.00 Uhr Kind 2 Wird gestillt und sollte danach schlafen.
2.10 Uhr Ehemann kommt nach Hause
2.30 Uhr Kind 2 ist noch immer wach.
2.50 Uhr Kind 2 beginnt Geschichten zu erzählen und zu zappeln.
3.30 Uhr Kind 2 erzählt noch immer.
4.00 Uhr Kind 2 schläft.
4.30 Uhr Kind 1 wacht auf und findet seine Schnuller nicht.
5.00 Uhr Kind 2 wird gestillt.
5.30 Uhr Kind 1 hat ausgeschlafen.
6.30 Uhr Ich stehe mit Kind 1 auf. Das war eine Nacht…

Wann kommt’s raus?

Liebe Kleinkindfreunde, es ist wieder so weit. Neue Schwangerschaft, neues Glück. Es gibt wieder das wer-den-Geburtstermin-richtig-errät-bekommt-ein-Eis-Spiel. Der Stichtag ist der 2. Juli. Zur Erinnerung: Justus wurde 16 Tage übertragen, aber das muss ja nichts heißen. Nun her mit den Vorschlägen!

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