Freundlichkeit in Deutschland

Lange Schlange beim Bäcker. Ich habe das Baby umgeschnallt, gerade schon bezahlt und packe meine Sachen ein. Stelle fest, dass ich etwas vergessen habe und frage jemanden in der Schlange ob ich noch mal kurz dazwischen dürfte, um zwei Kleinigkeiten zu bestellen. Antwort: ich hab so ’nen Hunger. Aha, dann wohl eher nicht. Frage die Dame danach. Mit nüchternem Gesicht nickt sie halb zustimmend. 

Ich habe das Gefühl einem anderen Land wäre die Sache irgendwie anders gelaufen. Bestimmt nur ein Einzelfall.

2 Kommentare

  1. Bist Du denn sicher, dass das alle so mitbekommen haben? War es erforderlich sich neu einzureihen oder hättest Du Dich nich einfach noch mal kurz an Deine Bedienung wenden können, so als ob was mit dem Wechselgeld nicht stimmt? Da hättest Du Dich doch auch nicht neu angestellt?
    Welche App hast Du genutzt, so dass es so weit kommen konnte?
    Warum schreibst Du es hier auf wenn Du auf einen Einzelfall tippst? Welche schönen Dinge sind Dir seit der Heimkehr passiert?

  2. Alex

    15.3.2015 at 16:25

    Die Möglichkeit besteht grundsätzlich, dass ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt oder genuschelt habe. Da ist immer sehr viel los, daher war meine Bedienung schon weg. Und an sich denke ich eben, dass es kein großer Akt ist sondern nur einer kurzen freundlichen Absprache bedarf.
    Ich schreibe es auf, weil mir solche Dinge jetzt eben noch auffallen. Ich hoffe, dass es nicht so weiter geht.

    Seit meiner Heimkehr habe ich erlebt, dass wir immer noch ganz tolle Freunde haben. Aber mit „Fremden“ ist es eben leider nicht so geschmeidig, wie ich mir das immer so vorstelle. Ich glaube es würde uns allen gut tun offener, mit einem Lächeln und Freude an den Menschen durch das Leben zu gehen.

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