San Diego – Dr. Seuss

Heute war schlechtes Wetter. Nur 19 Grad! Bei der Kälte blieb uns nichts anderes übrig, als ins Museum zu gehen. Nämlich in eines der 19 Museen im Balboapark, das Sand Diego History Center. Der Park ist in diesem Jahr 100 Jahre alt und sollte 1915 für eine Weltausstellung zurechtgemacht werden, stattdessen wurde mit seinem Ausbau aber dann die Fertigstellung des Panamakanals gefeiert. Ganz schön große Sache damals. San Diego war und ist die erste große Stadt nach der Grenze zur USA. Der Park wurde nach Herrn Balboa benannt, der im 16. Jahrhundert als erster Europäer am Pazifik angekommen war, also doch nicht Rocky.
Aber zurück zum Museum. Dort hab ich ein paar Sachen über eben diese Geschichte gelernt, aber eigentlich waren wir wegen einer kleinen Ausstellung zu „Ingenious! The World of Dr. Seuss“. Das war wirklich nett. Die Bücher begegnen einem an jeder Ecke und auch in vielen unserer Unterkünfte gibt es sie zahlreich. Wir sind natürlich schon lange Fans durch unsere vorherigen Reisen (und durch unsere Reiseexpertenfreunde), auch wenn die Bücher leider in Deutschland eher unbekannt sind und es nur wenige übersetzt gibt. Es war nicht groß, aber es gab zu ein paar ausgewählten Büchern tolle Stationen, an denen man sich mit den Büchern beschäftigen konnte, z. B. einen Hut selbst anmalen, eine Karte bemalen, Lückentexte füllen oder schöne Erlebnisse auf Kärtchen hinterlassen. Außerdem witzige Statuen der Figuren und natürlich viele Bücher zu schmökern.
Und dann ist noch etwas besonders witziges passiert. Dr. Seuss, also Theodor Geisel wohnte sogar hier in San Diego. Als wir in den Büchern stöberten, sprach uns eine ältere Dame an, die als Freiwillige im Museum arbeitet. Sie konnte deutsch und hat uns ein übersetztes Buch gezeigt, den Lorax, der wirklich gut übersetzt ist. So kamen wir natürlich weiter ins Gespräch und sie erzählte uns, dass sie eine Weile in Hamburg in Eppendorf gewohnt hatte. In der Bücherrei neulich hatten wir schon eine Dame getroffen, die ein Jahr in Eimsbüttel gewohnt hatte und in Kindergärten Englischangebote gemacht hatte. Aber mit der Dame aus dem Museum kam’s noch doller: eigentlich kommt sie nämlich aus Süddeutschland und zwar aus Rheinfelden. Ha! 30 Meter von meinem Elternhaus entfernt ist sie aufgewachsen, in Downtown Rheinfelden. Begeistert haben wir uns über die Heimat ausgetauscht und das war natürlich ein schönes Erlebnis.

3 Kommentare

  1. Das tut und leid, dass ihr „so schlechtes Wetter hattet“,🌴😉
    …..und das glaub ich jetzt nicht!!!!
    Das Sprichwort greift mal wieder „die Welt ist klein!!!“…. In Rheinfelden aufgewachsen 🇩🇪
    Welche Straße liegt 30 Meter von deinem Elternhaus weg?
    Das alles haben bestimmt Think 1 & Think 2 gezaubert 😃

  2. schwesterchen

    31.1.2015 at 16:51

    Das ist ja toll mit der Dame aus Rheinfelden. Bestimmt hat sie unsere Metzgerei Fritz gekannt und Oma und Opa?

  3. elmumaka@aol.com

    3.2.2015 at 10:21

    Hallo Frederik,

    hier meldet sich Levin, der sich gerade ALLE Filme von Euch angeschaut hat. (Er liegt krank auf dem Sofa😔).
    Er möchte noch wissen, öde Ihr schon den Brief aus der Vorschule gelesen habt, den wir Euch per Mail geschickt haben.

    Liebe Grüße
    Dein Levin

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