Da Santa Cruz neben Sonne und Strand nicht genug zu bieten hat, um umtreibige Geister wie uns bei Laune zu halten, ging es doch schon einen Tag frueher als geplant nach San Francisco. Das Schlafplatzproblem, dass uns ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet hatte, wurde von Alex’ Pfadfinderbekanntschaft Devrah geloest, die uns freundlicherweise ihr bescheidenes Heim als Unterschlupf anbot.

In San Francisco angekommen, war unsre erste Station wie immer die Touri-Info. Dort wurde gerade 30-jaehriges Bestehen gefeiert und es gab ne Transe im rosa Kleid, Cheerleader und Torte aus den Hilton. Mit tollen Infos ueber die Stadt konnte uns der alte Herr, der uns Auskunft gab, aber nicht wirklich helfen. Also beschlossen, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Die Tipps von Mira-Kristin sollten uns leiten und wir machten uns nach Mission, wo wir durch die bunten Strassen bummelten und uns einen Eindruck von der alternativen Seite der Stadt verschaffen konnten.

Abends fuhren wir dann nach Danville zu Devrah. Laut ihr ist Danville die eigentliche Sehenswuerdigkeit in der Bay Area, wovon wir uns am Sonntag mit einer “Stadtrundfahrt” ueberzeugen durften.

Nachdem wir freitags die Stadt noch alleine erkundet hatten, engagierte Devrah am Samstag eine ihrer Freundinnen aus SF fuer eine kleine private Stadtrundfahrt. In ihrem Auto ging es die Strassen hoch und runter durch alle moeglichen Stadtteile, zum Eis essen, ueber die Golden Gate Bridge und zurueck, in ihre Wohnung (wir brauchten ein Klo und dicke Klamotten fuer den Abend) und abends dann zur Open-Air-Vorstellung von Shakespeare im Park.

Den Sonntag verbrachten wir mit Sightseeing in Danville und Berkeley, einem kurzen Besuch in der Mall. Abends hatten und Devrahs Eltern zum Essen eingeladen und als wir wieder in ihrer Wohnung angekommen waren, wurde Pie gebacken und wir schauten in die Vergangenheit unsrer Gastgeberin als Trompeterin in der Marching Band.

Ach es gaebe noch so viel zu erzaehlen, aber dass muessen wir an dieser Stelle leider vertagen. Aber so bleibt’s wenigstens noch ein bisschen spannend!
Also freut euch auf weitere abenteuerliche Geschichten aus San Francisco – entweder hier oder beim gemeinsamen Foto angucken…