- Es ist hei. Tagsber laufen nur Deutsche wie wir und Englnder durch die ganze Stadt zum Strand.
- Die Menschen sind freundlich.
- Halloumi schmeckt super, besonders mit den Gurken, die halb so gro sind wie unsere.
- Zyprioten knnen nicht Auto fahren. Gar nicht. Wirklich nicht. Auerdem fahren sie auf der falschen Seite.
- Das Pendant zu “Tranquillo!” ist “Hallera!” (Wie schreibt man das?)
Schn war’s! Besonders entspannt vor allem, weil wir die liebe Elena besuchen konnten, wenn man eine Anlaufstelle hat ist es ja noch viel schner. Wir haben uns dann auch gar nicht zu besonders vielen Unternehmungen gezwungen, sondern sind nur ein paar mal an den Strand und haben sonst auch in ihrer coolen Wohnung oder auf der Terasse viel gelesen. Ich hab den Da Vinci Code in fnf Tagen gelesen! Ist das zu fassen, bei einem unerfahrenen Gedruckte-Seiten-Verarbeiter wie mir.
Ein besonders schnes Erlebnis war aber, als wir eines Abends in der Altstadt von Limassol Essen waren. Drumherum war es eher verlassen, aber wir saen in einem griechischen Restaurant in dem nur zwei weitere Tische mit Gsten besetzt waren. Das Essen war toll, unsere Freunde haben irgendwas bestellt bzw. den Koch informiert, dass wir Vegetarier sind, worauf er nur meinte: “Lasst mich mal machen!”. In vielen kleinen Gngen kamen dann Tapas-mig lauter Kstlichkeiten, wie gebackener Haloumi, Salat und viel unterschiedlich mariniertes Gemse. Das ganze nennt sich wohl Mazze wie das Brot, wenn ich das richtig verstanden habe. Das Brot gab es auch mit feinen Sesam-, Kichererbsen- und Tzatzikisoen. Mhhh. Richtig toll war dann aber dass der eine Tisch, an dem lauter ltere Herren gemtlich feierten, irgendwann die Gitarre auspackte und griechische Lieder anstimmte. Eine sehr schne Stimmung, alte Huser, milde Nacht, Sternenhimmel und alte Mnner, die theatralisch traurige Lieder von der Liebe singen.
Wenn man nicht so ein Glck hat das zu erleben wird auf der Insel eher klassisch sdlndisch in laute Discos mit Billigtechno ausgegangen, da ist’s dann schon schwieriger etwas nach meinem Geschmack zu finden.
So schn die Wrme und das Meer eigentlich sind, haben Anke und ich uns berlegt, ob so eine Insel ein Ort fr uns zum Leben wre. Irgendwie fehlt doch etwas. Die Architektur ist meist nicht sehr sthetisch mit all den Wassertanks auf den Dchern und Klimaanlagen an den Hauswnden und kulturell ist natrlich auch nicht so viel geboten wie wir es sonst gewohnt sind. Was wrden wir arbeiten? Wie sieht er aus der perfekte Platz zum Leben?






